Viele Beauty-Studio-Inhaberinnen setzen Preise nach Bauchgefühl oder nach dem, was der Mitbewerber verlangt. Das Ergebnis: Services, die kaum oder gar keinen Gewinn bringen – manchmal sogar Verlust verursachen. Eine saubere Preiskalkulation ist kein Luxus, sondern Grundlage für ein rentables Studio.

Die Kalkulations-Formel

Der Mindestpreis einer Behandlung setzt sich zusammen aus:

Preis = (Zeitkosten + Materialkosten + Gemeinkosten) ÷ (1 – gewünschte Marge)

Konkret für ein 60-minütiges Facial:

  • Zeitkosten: 60 Min × (Stundenlohn 20 €/h) = 20 Euro
  • Materialkosten: Reiniger, Maske, Serum, Creme etc. = 18 Euro
  • Gemeinkosten anteilig: Miete, Strom, Software, Versicherung etc. pro Stunde = 15 Euro
  • Summe Kosten: 53 Euro
  • Gewünschte Marge 35 %: 53 ÷ 0,65 = 81,50 Euro

Mindestpreis: ca. 82 Euro. Liegt dein aktueller Preis darunter? Dann verdienst du an dieser Behandlung nicht das, was du solltest.

Gemeinkosten richtig verteilen

Viele Studios vergessen einen entscheidenden Kostenblock: die Gemeinkosten. Dazu gehören Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Software-Abos, Steuerberatung, Marketing, Fortbildungen, Arbeitsmaterial. Teile diese Gesamtkosten durch deine monatlichen Arbeitsstunden – das ergibt deinen Gemeinkostensatz pro Stunde.

Analytics: Welche Services wirklich rentabel sind

Mit den Beautinda Berichten und Analytics siehst du auf einen Blick: welche Services du wie oft buchst, welchen Umsatz sie bringen und – wenn du deine Kosten hinterlegt hast – welche Marge sie erzielen. Manchmal sind die beliebtesten Behandlungen gar nicht die profitabelsten.

Wann Preiserhöhungen nötig sind

Preise jährlich um 3-7 % anzuheben ist normal und erwartet. Kunden verstehen das – wenn du es richtig kommunizierst. Nutze Beautindas Newsletter-Funktion, um Preisanpassungen 6 Wochen im Voraus anzukündigen. So gibst du Stammkunden die Möglichkeit, sich noch zum alten Preis Termine zu sichern – und zeigst Wertschätzung.

Starte jetzt mit Beautinda und nutze die eingebauten Berichte, um deine Preiskalkulation auf eine solide Datenbasis zu stellen.